Vor der Verlegung des Parkettfußbodens sollten Sie die Restfeuchte ihres Estrichs messen lassen. Nur bei einer entsprechend geringen Restfeuchte lässt sich eine lange Lebensdauer ihres Parketts gewährleisten.
Das Standardverfahren zur Messung der Restfeuchte ist die CM-Methode (Calciumcarbid- Messmethode). Diese Methode ist bewährt und von Experten anerkannt. Der Vorteil gegenüber anderen Methoden ist ihre schnelle und einfache Anwendung.
Zunächst wird eine Probe über den gesamten Querschnitt des zu prüfenden Materials genommen. Die Probe wird zerkleinert und exakt ausgewogen. Im Anschluss daran kommt die Stichprobe mit Mahlkugeln und Prüfampulle in die Prüfflasche des CMMessgerätes. Dort wird die Probe weiter zerkleinert. Nach einer vorgegebenen Zeit erfolgt die Ablesung durch den Fachmann. Dadurch wird die Restfeuchte und Belegreife des Estrichs bestimmt.
Maximal zulässige Feuchtigkeitswerte für Estriche bei einer maximalen Stärke von 45 mm:
| Maximal zulässiger Feuchtigkeitswert für Estriche (Dicke max. 45 mm) | ohne Fußbodenheizung | mit Fußbodenheizung |
| Zementestrich | 2,0 CM % | 1,8 Cm % |
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0,5 CM % | 0,3 Cm % |
| Magnesiaestrich | 3 - 12 CM % Je nach Anteil der organischen Bestandteile |
k. A. |
| Schnellzementestrich | Die Angaben der Estrichhersteller sind bei der Feuchtigkeitsprüfung zu beachten. Faustformel: Wird nach 24 Stunden ein Wert von höchstens 4 CM % gemessen, ist der Estrich nach 48 Stunden belegreif. | |
| Gussasphaltestrich | k. A. | k. A. |
Bei einer Verlegungsfläche von bis zu 100 m² reichen bereits ein bis zwei Feuchtigkeitsmessungen aus. Bei größeren Objekten sollte je Geschoss und je 200 m² Fläche eine Messung durchgeführt werden. Die Messung der Estrichrestfeuchte sollte nur ein Fachmann durchführen.
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