Für viele Käufer stellt die Lebensdauer des Bodenbelags ein entscheidendes Kaufkriterium dar. Schließlich wollen die Wenigsten nach ein paar Jahren schon wieder einen neuen Boden kaufen. Häufig stellen uns Kunden daher die Frage, wie lange eigentlich ein Parkett- oder Laminatboden hält.
Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung nicht nur die Lebensdauer des Bodens, sondern lassen Sie auch Ihre gegenwärtige und zukünftige Lebens- und Wohnsituation in die Entscheidung einfließen. Brauchen Sie wirklich einen Boden, der 50 Jahre hält? Wohnen Sie in einem eigenen Haus oder zur Miete? Wie lange planen Sie noch in den Räumen zu wohnen oder steht schon in geraumer Zeit eine Veränderung an? Alles Fragen, die Ihre Entscheidung für den richtigen Bodenbelag beeinflussen.
Parkett ist ein sehr langlebiger Boden, der auch nach starker Beanspruchung durch eine Renovierung wieder in neuem Glanz erstrahlt. Wenn Sie Ihren Parkettboden sehr beansprucht haben und er verblichen und verkratzt aussieht, können Sie ihn nach Bedarf abschleifen und neu versiegeln oder ölen. Je nach Stärke der Nutzschicht kann der Boden auf diese Weise zwei- bis dreimal aufbereitet werden. Daher zeichnet sich Parkett als sehr langlebig aus.
Laminat muss sich beim Vergleich der Lebensdauer hinten anstellen. Ein preiswerter Laminatboden hält etwa fünf bis acht Jahre, wobei ein hochwertiger Laminatboden auch bis zu 20 Jahren halten kann. Das wichtigste Kriterium zur Bestimmung der Lebensdauer ist die Beanspruchung des Bodens. Liegt der Bodenbelag beispielsweise nur in einem Abstellraum, wird er wesentlich länger halten als im Hausflur. Laminatböden bestehen meist aus einem gedruckten Dekor und einer darüber liegenden Schicht aus Melaminharz. Dementsprechend kann ein Laminatboden nicht abgeschliffen werden und hat insgesamt eine kürzere Lebensdauer als Parkett.
Als Vermieter oder Besitzer eines eigenen Hauses ist es durchaus sinnvoll einen Parkettboden zu verlegen. Parkett hält ein Leben lang. Sollte der Boden zerkratzt oder verblichen sein, können Sie ihn problemlos wieder aufbereiten.
Wohnen Sie zur Miete, empfiehlt sich ein Laminatboden. Dieser ist preiswerter und die modernen Klicksysteme ermöglichen eine einfach und schnelle Verlegung. Die schwimmende Verlegung erlaubt es Ihnen außerdem das Laminat wieder aufzunehmen und woanders neu zu verlegen. Werfen Sie aber vorher einen Blick in ihren Mietvertrag oder Fragen Sie ihren Vermieter, bevor Sie den Bodenbelag vollflächig verkleben.
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