Bei Laminat handelt es sich um einen äußerst strapazierfähigen Bodenbelag, welcher in den letzten Jahren immer populärer wurde. Es besteht aus verschiedenen Kunststoffschichten, die meist auf einer Trägerplatte angebracht werden. Durch stetige Innovationenen ist das Laminat dem Parkett heute nahezu ebenbürtig. Hinzu kommen der günstige Preis und die vielen verschiedenen Designs, die das Laminat vom Parkett unterscheiden. Hier bietet Laminat vom passenden Bodenbalag für die Küche, bis hin zum Kinderzimmer fast alles was an Designs denkbar ist. Vor allem bei den Holzdesigns kann der Kunde aus einem riesigen Angebot wählen, hier findet er vom Parkett bis hin zur Landhausdiele alle Designs und noch dazu in den verschiedensten Holzarten. Zwar wird Laminat in den meisten Fällen als Bodenbelag verwendet, es ist aber auch in jeder anderen Funktion, zum Beispiel als Verkleidung in Duschkabinen oder in Kegelbahnen denkbar. Hinzu kommt, dass Laminat im Vergleich weit günstiger ist, als andere Bodenbeläge, wie zum Beispiel das Parkett. Es wird immer schwieriger, einen Laminat- von einem Holzboden zu unterscheiden. Neben den verschiedensten Holzdesigns besteht mittlerweile die Möglichkeit einer Oberflächenstruktur, die zu der Maserung des Dekors passt. So sieht der Laminatboden nicht nur aus wie ein Parkettboden, sondern fühlt sich auch so an. Auch die Möglichkeit das Laminat durch optische oder echte V-Fugen wie echtes Holz aussehen zu lassen, ist bei manchen Herstellern gegeben. Die optischen Fugen werden durch hellere Farben an den Dielenkanten erzeugt, für die Entstehung der echten werden die Dielen an den Seiten abgeschrägt.
Bei Laminat handelt es sich um einen Bodenbelag aus Kunststoff, der aus mehreren Schichten verschiedener Werkstoffe besteht. Da der genaue Aufbau eines Paneels für die Bezeichnung Laminat nicht ausschlaggebend ist, kann der Aufbau je nach Hersteller geringfügig variieren. Grundsätzlich besteht das Paneel aber aus einer Deckschicht, die besonders strapazierfähig ist und den Boden vor äußeren Einflüssen schützt. Diese Schicht kann zum Beispiel aus Melaminharz bestehen. Darunter befindet sich eine zweite Schicht, die die Optik des Laminats bestimmt, sie besteht aus einem Dekorpapier. Diese Schicht macht den Laminatboden so wandlungsfähig, meist zeigt das Papier eine Holzstruktur wie sie auch beim Parkett zu finden ist, sie kann aber auch viele andere Designs, wie zum Beispiel das eines Marmorbodens haben. Die darunter liegende Schicht hält das Paneel zusammen und bildet die Trägerschicht. Sie besteht aus einer HDF- oder Sperrholzplatte und sorgt dafür, dass das Laminat formstabil ist und Druck standhält. Diese Trägerplatte ist an Nut- und Federschicht teilweise mit einem Klicksystem versehen. Die Unterseite des Paneels bildet einen Gegenzug, dieser sorgt dafür, dass die Harze das Laminat beim Erhärten nicht verziehen. Egal inwiefern der Aufbau variiert, meist besitzt Laminat eine geringe Dicke von circa acht Millimetern.
Ein großer Vorteil, den Laminat mit sich bringt, ist seine günstige Verlegeeigenschaft. Egal ob mit oder ohne Leim lässt es sich auch von Laien ohne größere Probleme montieren. Des weiteren lässt sich Laminat auf jedem festen, ebenen und trockenen Untergrund verlegen, es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Estrich, Verlegespanplatten, Keramikböden oder ähnliches handelt, lediglich auf Teppichböden sollten sie ihr Laminat nicht anbringen. Die Verpackung sollte erst kurz vor der tatsächlichen Verarbeitung geöffnet werden, jedoch zuvor circa 48 Stunden in dem Raum liegen, in dem sie ihr Laminat verlegen wollen, damit sich die Dielen an das Raumklima anpassen können. Vor der Verarbeitung sollten sie die Paneele auf Beschädigungen überprüfen, da auf einen bereits verlegten Boden keine Garantie mehr besteht.
Immer beliebter wird die leimlose Montage von Laminat. Die hierfür geeigneten Paneele sind mit einem so genannten Klick- System ausgestattet, das ein spezielles Profil hat, sodass sie ineinander einrasten können. Ein großer Vorteil dieser Verlegevariante ist, dass man das Parkett ebenso leicht wie man es fixiert hat, auch wieder lösen kann. So ist es grundsätzlich möglich den Bodenbelag bei einem Umzug mitzunehmen. Auch beschädigte Stellen im Laminat können ohne großen Aufwand ersetzt werden. Außerdem werden keine Trocknungspausen gebraucht - es ist also sofort begehbar. Diese Art der Verlegung, auch schwimmende Verlegung genannt, da keine Verbindung zum Boden besteht, ist jedoch nur in quadratischen oder rechteckigen Räumen möglich. Die maximale Raumlänge sollte zudem nicht mehr als 10 Meter betragen, für größere Räume werden Dehnungsprofile benötigt.
Bei der herkömmlichen Variante, bei der das Laminat verleimt wird, wird an Nut und Feder Leim angebracht. Anschließend werden die einzelnen Dielen mit Hammer und Schlagklotz aneinander gedrückt. Der dann aus den Fugen quellende Leim dichtet die Fugen ab und verhindert damit das Eindringen von Flüssigkeit. Hier liegt der große Vorteil des Verlegens mit Leim, da die Klick- Systeme einen solchen Schutz nicht aufweisen. Zwar gibt es mittlerweile Hersteller, die ihr Laminat mit einer Kantenimprägnierung versehen, dies ist allerdings noch nicht bei jedem Klicklaminat der Fall. Zwar ist das Verlegen mit Leim bei weitem nicht so anspruchsvoll wie das Verlegen von Parkett, es ist jedoch, für den Laien ohne großes handwerkliches Geschick, komplizierter als ein Laminat mit Klick- System.
Ein wichtiger Bestandteil beim Verlegen des Laminatbodens sollte eine Dämmschicht sein. Der beim Auftreten entstehende Schall, welcher innerhalb des Raumes als Geh-, in den darunter liegenden Räumen als Trittschall bezeichnet wird, kann durch eine ausreichende Schalldämmung verhindert werden. Der Gehschall hängt sehr von der Bodenoberfläche ab und kann darum nur bedingt gedämmt werden, der Trittschall jedoch kann durch eine Dämmunterlage um bis zu 20 Dezibel gesenkt werden. Es sollte immer eine Dämmunterlage benutzt werden, die eine große Druckstabilität bietet, da ansonsten die Paneele an Nut und Feder stark beschädigt werden können. Diese Dämmunterlage dient außerdem dazu, Unebenheiten im Boden auszugleichen, die den Schall ansonsten verstärken würden. Manche Hersteller bieten bereits Laminatböden mit integrierter Schalldämmung an, diese ist jedoch nicht immer dick oder weich genug um die Unebenheiten des Untergrundes auszugleichen. Ein großer Vorteil einer zusätzlichen Dämmschicht besteht auch darin, dass der Boden unmerklich federt, sodass der Gehkomfort extrem verbessert wird. Auch in diesem Fall ist eine separate Schalldämmung einer in das Laminat integrierten um Längen voraus. Im Kellergeschoss, sowie in Neubauten oder bei einem sanierten Estrich, ist es von großem Vorteil, eine dichte Dämmschicht, oder gegebenenfalls eine zusätzliche Folie zu verwenden, die den Laminatboden vor aus dem Untergrund eindringender Feuchtigkeit schützt.
Beim Verlegen ihres Laminatbodens sollten sie ein paar grundlegende Dinge beachten. Es ist wichtig, dass Laminat nicht einfach auf dem Teppich verlegt wird, da der Teppich beim Betreten des Laminats nachgeben kann und so die Verbindungsstellen beschädigt werden. Darüber hinaus kann auf dem Teppich aufgrund mangelnder Belüftung Schimmel entstehen. Die Verlegerichtung der Paneele sollte immer längs zum Lichteinfall der größten Lichtquelle, meist ein Fenster, sein. Bei schmalen Fluren sollte der Laminatboden jedoch immer längs verlegt werden.
Die Kombination von Laminat mit einer Fußbodenheizung ist in den meisten Fällen auch ohne weiteres möglich. Es sollte jedoch geprüft werden, ob der Hersteller sein Laminat als für Fußbodenheizungen geeignet beschreibt und ob die Fußbodenheizung für Laminat geeignet ist. Des Weiteren sollten die Dämmunterlage, sowie der Laminatboden selbst, keinen zu hohen Wärmedurchlassungswiderstand haben. Dieser Wert sollte bei maximal 0,25 qmK/W liegen, wobei geringere Werte für mehr Wärme stehen. Die Temperatur sollte nicht über 26 °C liegen, da es ansonsten zu Fugenquellungen und Aufwölbungen kommen kann. Wenn die Fußbodenheizung mehrere Heizkreise hat, sollten alle mit der gleichen Temperatur beheizt werden, wenn dies nicht der Fall ist, ist es wichtig, dass das Laminat Dehnfugen aufweist. Es ist außerdem wichtig, dass der Estrich vor dem Verlegen der Fußbodenheizung nicht zu feucht ist. Liegt die Fußbodenheizung bereits vor dem Verlegen im Estrich, ist die Führung eines Aufheizprotokolls unumgänglich. Es gibt 2 Arten von Fußbodenheizungen, die direkt unter dem Laminat verlegt werden. Bei der elektrischen werden Heizfolien, die auf einer speziellen Dämmschicht liegen, direkt mit einem Steuergerät verbunden. Der Strom der hierbei benötigt wird kann direkt aus der Steckdose bezogen werden. Der Vorteil an dieser Heizung liegt darin, dass die Wärme direkt in den Platten erzeugt wird, dadurch spart man die Vorlaufzeit und Energie. Diese Art der Fußbodenheizung ist auch für Laien einfach zu verlegen, da keine Fachkenntnisse zum Aufbau benötigt werden. Etwas anspruchsvoller ist hingegen der Einbau einer Warmwasserheizung. Bei dieser wird Wasser in einem Kreislaufsystem erhitzt. Die Warmwasserheizmatten werden bei einer Fläche von unter 20 qm direkt an einen Heizkörper angeschlossen. Bei größeren Flächen von bis zu 100 qm ist es hingegen nötig, die Umwälzpumpe der Heizung durch eine Komplettstation an Hauptzulauf und Rücklauf zu unterstützen.
Laminat ist in den Unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich, je nach Hersteller und Beschaffenheit gibt es Laminat ab 4,99 € pro Quadratmeter. In unserem Laminat Schnäppchenmarkt finden sie die günstigsten Angebote auf einen Blick. Aber auch wer Wert auf hochwertigere Laminatböden legt, ist in unserem Onlineshop gut bedient, denn auch namenhafte Hersteller wie, Haro, Alloc oder Parador sind in unserem Sortiment vertreten.
Ähnlich wie die Preise variiert auch die Qualität von Laminat. Jedoch gibt es ein paar grundsätzliche Regeln, an die sie sich beim Kauf halten können. Zunächst gibt es eine Norm, die so genannte DIN EN 13329, anhand derer sich gute von schlechten Laminatböden unterscheiden lassen. Zwar sollte beachtet werden, dass nicht alle Hersteller diese Norm unterstützen, die meisten sind jedoch vertreten. Die Laminatböden werden hier auf ihre Qualitätsmerkmale hin überprüft. Geprüft werden unter anderem das Verhalten gegenüber Zigarettenglut, Fleckenempfindlichkeit, UV- Lichtbeständigkeit, Fußbodenheizungen und die Druckfestigkeit des Laminats. Hiefür werden die Böden verschiedenen Beanspruchungsklassen zwischen starker und mäßiger Beanspruchung zugeteilt. Auch verschiedene Abriebklassen werden angegeben. Hierzu wird mit maschineller Unterstützung der Boden mit Schmirgelpapier bearbeitet, je nachdem wann die ersten Abriebspuren erkennbar sind, wird der Boden dann in 5 verschiedene Klassen eingeteilt. Diese Klassifizierung richtet sich nach der Beanspruchungsklasse des Laminats, sodass es dann für den Kunden kein Problem mehr darstellt, einen für seine Ansprüche genügenden und zudem qualitativ hochwertigen Laminatboden zu finden. Laminat ist also kostengünstig, vielseitig verwendbar und zudem extrem wandelbar, das macht es zu einem nahezu perfekten Bodenbelag. Bei der großen Auswahl an verschiedenen Designs lässt sich für jeden Kunden der passende Laminatboden finden. Besuchen sie unseren Onlineshop oder die Laminatausstellung in unserem Parketttempel und lassen sie sich von der Vielseitigkeit dieses Bodenbelages, sowie von der Vielfältigkeit unserer Angebote beeindrucken.