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Parkett oder Laminat?

Wo liegt der Sinn hinter diesem Text?

Dieser Text dient in erster Linie dazu, noch unentschlossenen Personen einen Anstoß in die richtige Richtung zu geben. Er soll Vor- und Nachteile von Laminat- und Parkettböden auflisten und einen Einblick in die Eigenschaften der Bodenbeläge geben. Nicht jeder Bodenbelag ist für jeden Menschen geeignet. Denn verschiedene Menschen haben verschiedene Ansprüche. Der eine mag eine schöne Atmosphäre, warme und dunkle Farben, während der andere nach Schnäppchen Ausschau hält, bei denen ihm die Farben egal sind, er aber dennoch Gemütlichkeit zu günstigen Preisen und einen einfach zu pflegenden Boden erhält. In diesem Sinne soll dieser Infotext als Katalysator für die subjektiv richtige Entscheidung dienen.


Parkettboden - einfach natürlich

Was macht Parkett aus?

Die meisten Menschen, welche sich für Parkett entscheiden, finden die pure Natürlichkeit, die ein Bodenbelag aus Echtholz ausstrahlt, unersetzbar. Ein Laminatboden, welcher eine Holzart durch neueste Techniken mittlerweile sehr gut imitieren kann, ist leider nicht in der Lage diese Atmosphäre herzustellen, welche Beispielsweise mit einem Parkett von Haro erzeugt wird. Aufgrund der Tatsache, dass Parkett auf der ganzen Welt verbreitet und beliebt ist, lässt es sich auch in fast jeder möglichen Ausführung überall auf der Welt erstehen. Es kann aus einem Katalog bestellt, einem Online Shop aus Berlin versendet oder aus Australien eingeflogen werden. Parkett ist heutzutage quasi in jedem Baumarkt wie Praktiker oder Obi zu kaufen, daher zählt nicht mehr die Beschaffungsmethode oder der Beschaffungsweg, sondern einzig und alleine der Preis. Und dieser kann sich mittlerweile sehen lassen. Durch bessere Verarbeitungstechniken ist Parkett heutzutage in exzellenter Qualität und typischer Langlebigkeit verhältnismäßig billig zu erstehen, und Parkett verlegen ist durch moderne Klick-Systeme auch kein Problem mehr. Allerdings sind diese Parkettvarianten mit Klick-System schon wieder ein bisschen teurer, da sie aufwändiger herzustellen sind. Die Finanzierung ist mittlerweile also auch kein Problem mehr, wie es früher der Fall war. Ein weiterer Vorteil von Parkett ist seine Langlebigkeit. Sobald man mit der Optik nicht mehr wirklich zufrieden ist, kann man den Parkett schleifen und neu versiegeln oder ölen.


Wo müssen die Qualitäten eines Holzes liegen um zu Parkett verarbeitet zu werden?

Die wohl wichtigste Eigenschaft, welche ein Holz haben muss um sich als Parkett durchzusetzen, ist die Härte und Widerstandsfähigkeit. Dadurch, dass bei weichen Hölzern schnell Macken entstehen können, wenn beispielsweise einmal ein Handy auf den Boden fällt, sind sie meist nicht sehr beliebt. Zu weiche Hölzer werden, auch wenn sie eine schöne Maserung haben, erst gar nicht hergestellt. Aus diesem Grund sollte man sich, wenn man sich für die Nutzung eines Echtholzbodens entscheidet, auf jeden Fall mit der Frage nach dem Standort beschäftigen. Ein Parkettboden sollte zum Beispiel in Kinderzimmern sehr hart und widerstandsfähig sein, da die Gefahr groß ist, dass Dinge fallen gelassen werden und schnell Schäden entstehen. Weiterhin ist für ein Holz, welches zu Parkett verarbeitet werden will, wichtig wie sehr es arbeitet. Damit ist gemeint, das Holz sich durch wechselnde Temperatur ausdehnt und zusammenzieht. Des Weiteren verändert das Holz durch Feuchtigkeitsaufnahme sein Volumen. Das Material zieht sich bei besonders trockener Umgebung zusammen (Wie beispielsweise der alljährlichen Heizperiode im Winter), während es sich bei hoher Luftfeuchtigkeit dagegen ausweitet. Parkett aus Eiche ist in dieser Hinsicht sehr beliebt, da es eine sehr langlebige und gleichzeitig schöne Holzart ist, welche mäßig arbeitet. Trotzdem sollte man, wenn man sich Parkett kauft und es zu Hause sauber verlegt hat, darauf achten, dass die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit nicht zu sehr schwanken. Dann entstehen Risse im Parkett und man läuft Gefahr, dass man schneller als geplant sein schönes Parkett abschleifen und wieder neu versiegeln muss.


Alles eine Sache der Pflege

Bei einem Parkettboden gilt, alles was über den Boden kratzt ist keine gute Lösung. Also zum Putzen keine Stahlwolle oder ähnliches verwenden! Man kann allerdings ohne Probleme einen Staubsauger mit entsprechend ausgesuchtem und geeignetem Aufsatz verwenden, oder mit einem feuchten Tuch über den Boden wischen.
Bei der Reinigung sollte kein stehendes Wasser oder sonstige Pfützen von Reinigungsmittel auf dem Parkett zurückbleiben. Man sollte zudem bei der Wahl der Reinigungsmittel Vorsicht walten lassen. Häufig sind Reinigungsmittel zu aggressiv für das Echtholz und greifen es an. Wenn Parkett im Arbeitsbereich verlegt wurde, empfiehlt es sich, einen Teppich oder eine Bodenschutzmatte unter den Bürostuhl zulegen, da so unschöne Kratzer von vornherein vermieden werden. Bei Parkett ist generell Vorsicht angeraten. Man sollte möglichst vermeiden, dass Sand oder Dreck auf den Bodenbelag kommt oder darauf achten, dass dieser direkt im Eingangsbereich bleibt. Damit Risse und unschön aufgequollene Stellen am Boden vermieden werden, sollte man auf eine Raumtemperatur von ca. 20° C und auf eine Luftfeuchtigkeit von 60% achten (Dieses Klima ist nebenbei bemerkt nicht nur gut für den Bodenbelag, sondern auch für den Besitzer). Auch ist darauf zu achten, ob man versiegeltes oder geöltes Parkett hat, da sich die Pflege dieser beiden Schutzarten unterscheidet. Wenn die Schutzschicht oder gar das Parkett beschädigt ist, kann es abgeschliffen und neu versiegelt oder geölt werden. Bei der Versiegelung sollte darauf geachtet werden, dass keine Staubpartikel oder ähnliches von der Schutzschicht eingeschlossen werden. Dies ist nicht immer vermeidbar, hat jedoch auch nur etwas mit der Optik des Bodens und nichts mit der Haltbarkeit desselben zu tun.


Laminatboden - einfach künstlich?

Was macht Laminat aus?

Über Laminat werden sich besonders Tierliebhaber freuen, da es in der Regel robuster ist, was Kratzspuren und sonstige Macken angeht. So kommt es, dass zum Beispiel Hundebesitzer oft lieber zu Laminat greifen, anstatt zu dem auf längere Zeit stark zerkratzten Parkettboden. Firmen oder Baumärkte wie Parador, Obi oder auch Praktiker sprechen daher zum Teil lange Garantien auf Laminat aus. Für den Kunden ist Laminat also ein Weg, um auf günstige Weise lange Zeit einen schönen Bodenbelag zu besitzen. Und schön sind die Böden allemal. Der optische Unterschied zwischen Laminat und Parkett schmilzt mit der Verbesserung der Produktionstechniken immer mehr und so verliert der Parkettboden fast sein stärkstes Argument. Doch trotzdem kommt Laminat immer noch nicht an die einfache Natürlichkeit eines Echtholzbodens heran. Die Vorteile von Laminat liegen darin, dass man es einfach und relativ unproblematisch in sehr kurzer Zeit verlegen kann, solange man motiviert ist und sich einigermaßen geschickt anstellt. Laminat verlegen ist aus dem Grund kein Problem, da es in großen Teilen mit den so genannten Klick Systemen auf dem Markt vorhanden ist. Parkett gibt es zwar auch mit diesen Verlegesystemen, allerdings sieht es, wenn es verleimt ist, um einiges besser aus und ist mit Klick Systemen zudem teurer in der Anschaffung.


Eine Frage des Preises

In dieser Rubrik liegt der bislang größte Vorteil der Laminatböden gegenüber herkömmlichen natürlichen Holzböden. Da die Bearbeitung nicht so teuer ist und auch keine edlen Hölzer für die Produktion verwendet werden, ist Laminat, auch wenn der unterschied immer geringer wird, immer noch billiger als Parkett. Der Preisunterschied liegt immerhin, selbst wenn man günstigere Parkettvarianten nimmt, bei einem gut und gerne dreistelligen Eurobetrag pro Zimmer. Wem dieser Preisunterschied egal ist, weil ihm die Natürlichkeit von Parkett mehr zusagt, der kann immer noch zu der Echtholzvariante greifen. Man muss hierbei abwägen, was das regelmäßig nötige Abschleifen und neue versiegeln des Parkettbodens kostet und wie viel es kostet, alle paar Jahre den Laminatboden aufgrund von Kratzern und sonstigen kleineren Problemen zu erneuern.


Der Pflegevorteil

Das Laminat hat in der Diskussion um den besseren Bodenbelag den eindeutigen Vorteil der Pflege. Laminat arbeitet sehr viel weniger als Parkett. Das heißt, dass es nicht so schlimm ist wenn hier und da einmal kleinere Schlieren auf dem Boden zurückbleiben. Dennoch sollte man darauf achten, dass kein stehendes Wasser nach dem putzen vorhanden ist. Denn Laminat nimmt besonders an den Randfugen Wasser auf und wird dadurch teilweise grau. Die wohl einfachste Lösung der Reinigung stellt der Staubsauger dar. Mit geeignetem Aufsatz sollten keine Kratzer entstehen. Auch muss bei Laminat nicht so viel Wert auf das richtige Reinigungsmittel gelegt werden. Doch auch bei Laminat ist Vorsicht geboten! Der Boden ist zwar Robuster als Echtholzboden, doch auch diese Bodenart hält nicht alles aus.


Fazit

Die Entscheidung bei dieser Frage ist natürlich trotz allem keine leichte. Die Vor- und Nachteile von Parket und Laminat heben sich fast auf, doch liegen die jeweiligen Stärken und schwächen bei den beiden Bodenbelägen an unterschiedlichen Stellen. Während das Parkett immer noch mit unschlagbarer Optik auftrumpft und bei richtiger Pflege über lange Zeit eine schöne und entspannende Atmosphäre erschafft, kann Laminat, egal ob von Bauhaus, Obi und Co oder von ausgewählten Handwerkern, mit Robustheit und leichterer Pflege nachziehen. Wer es sich also leichter und ein wenig billiger machen will, kann getrost zum Laminat greifen, während man, wenn man die optisch reizvollere Variante wählt, sicher sein kann das man, wenn man ein wenig auf seinen Boden achtet und sich das für einen persönlich richtige Holz auswählt, für sehr lange Zeit einen zeitlos schönen Boden besitzt.

Alle Preise inklusive gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
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