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Wie sollte beim Parkettverlegen der Untergrund beschaffen sein?

Wenn Sie lange Freude an ihrem Parkett haben möchten, sollten Sie auf eine sorgfältige Verlegung achten. Dazu gehört auch die richtige Vorbereitung des Untergrunds bzw. die Begutachtung der Untergrundbeschaffenheit. Parkettboden stellt nämlich einige Ansprüche an den Untergrund. Zusätzlich gibt es noch Unterschiede zwischen schwimmend verlegtem Fertigparkett und vollflächig verklebtem Parkett.

Untergrundfläche

Parkettverlegung 1

Bei beiden Verlegungsvarianten muss die Untergrundfläche möglichst eben, sauber und trocken sein. Bei der schwimmenden Verlegung können fast alle alten Bodenbeläge belassen und sozusagen überbelegt werden. Das heißt Untergründe wie Gussasphalt, Estrich-, Spanplatten-, Kunststoff-, Linoleum-, Parkett- und Dielenböden können mit neuen Parkettplatten belegt werden. Bei alten Dielenböden ist lediglich darauf zu achten, dass der neue Parkettboden in einem Winkel von 90° zum Fugenverlauf über den alten Dielen verlegt wird. Dadurch wird eine bessere Haltbarkeit des neuen Parketts erreicht.

Grundsätzlich kann Parkett auf Estrichen, glatten Betondecken, Steinzeug und auf Natursteinbeschlägen problemlos und ohne weitere Vorarbeiten verlegt und verklebt werden. Vorausgesetzt, der Boden ist eben. Das Verkleben erfolgt in der Regel mit Dispersionsleim. Allerdings können für unterschiedliche Bodenbeläge auch verschiedene Kleber in Frage kommen. Lassen Sie sich daher ausführlich von einem Fachmann beraten.

Parkettverlegung 2

Untergrundvorbereitung

Wollen Sie Ihren neuen Parkettboden mit dem Untergrund vollflächig verkleben, muss der Untergrund absolut rissfrei sein. Bei der schwimmenden Verlegung spielen kleinere Risse keine Rolle. Beim vollflächigen Verkleben müssen die Risse vorher mit Epoxydharz geschlossen werden. Eine Verklebung mit dem alten Bodenbelag ist nicht möglich. Das heißt, dass Sie Ihren neuen Parkettboden nicht über Teppich, Linoleum oder PVC verlegen können. Sind solche Bodenbeläge aber bereits verarbeitet worden, ist das ein Zeichen dafür, dass sich der Untergrund auch für Parkett gut eignet. Sie müssen lediglich den alten Bodenbelag entfernen und im Anschluss den Untergrund für das Parkett präparieren. In jedem Fall ist ein Voranstrich zu empfehlen, beispielsweise mit einem Dispersionsanstrich oder einer Dispersionshaftbrücke.

Hilfsmittel

Als Hilfsmittel stehen Ihnen diverse umweltfreundliche Spachtelmassen zur Verfügung. Spachtelmasse ist außerdem notwendig, wenn der Boden uneben ist oder ein Gefälle aufweist. Das Untergrundniveau sollte auf einem Meter Wegstrecke höchstens um 4 mm variieren. Ausgleichsmasse kann auf Beton-, Estrich- oder Holzböden angewendet werden, wobei Unebenheiten natürlich auch einfach abgestemmt bzw. bei Holzböden abgeschliffen und abgehobelt werden können.

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